
Die Ausstellung wurde dankenswerter Weise vom Hessischen Ministerium für
Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung gefördert und wird unterstützt von
der Stadt Fulda.
Ausstellung:
“Leid beenden - Perspektiven schaffen”
Fuldaer Verein Leb`Kom und das Center for PROFS in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung und der Stadt Fulda:
Einblicke in erfolgreiche, projekterprobte Ansätze zur Überwindung weiblichen Genitalverstümmelung.
Vom 26. September bis zum 24. Oktober 2008 war erstmals in Deutschland die im Europäischen Parlament in Brüssel 2007 präsentierte Ausstellung, „Win Power – Stop Pain!“, im Stadtschloss Fulda zu sehen. Unter dem Titel „Leid beenden – Perspektiven schaffen“, machte die Ausstellung auf das Problem der weiblichen Genitalverstümmelung aufmerksam, von der weltweit aktuell immer noch Millionen Mädchen und junge Frauen bedroht sind.
Niemand wird allein gelassen - Im Vordergrund steht der direkte Dialog
Die Ausstellung basiert auf einem kommunikativen Konzept. Dabei gibt es ein besonderes Angebot für Schulklassen und weitere interessierte Gruppen. Jugendliche Schüler / Schülerinnen erhalten durch eine qualifizierte Führung mit Workshop-Charakter Kenntnis von der Praktik und deren Begründungszusammenhang, werden informiert über die lebenslangen Folgen für Mädchen und Frauen und die Auswirkungen auf Familie und Gemeinden.
Zudem erfahren sie anschaulich anhand der Praxiserfolge des Fulda-Mosocho-Projektes, wie die grausame Tradition durch innovative Wege in der Entwicklungszusammenarbeit in wenigen Jahren überwunden werden kann.
Die Auseinandersetzung mit der Beschneidungsproblematik geschieht ganz ohne Schockeffekt: in beeindruckenden Kunstwerken haben sich Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt, organisiert durch die „Illustratoren Organisation e.V.“, mit dem Leid der Mädchen auseinander gesetzt. Die künstlerische Aufbereitung des Leids bildet den einen Teil der Präsentation.
Die Perspektive wird anhand von Exponaten aus der Arbeit des Fulda-Mosocho-Projektes in Kenia dargestellt, das in 2006 aufgrund seiner überaus erfolgreichen Arbeit auf diesem Gebiet durch das Europa-Parlament für den Menschenrechtspreis nominiert worden ist.
Zudem wurde die Ausstellung ergänzt durch ein vielfältiges Programm, von Vorträgen, Diskussionsrunden, Lesungen und ein Kino-Event.
Lesen Sie mehr (Artikel auf der Website der Fuldaer Zeitung)

Ausstellungs-Plakat als PDF-Datei
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