Die Kampagne
Waris Dirie startet am 4.
Februar
mit Unterstützer-
organisationen
in Berlin
die internationale
Kampagne
"STOP FGM NOW!“.
Führende deutsche Organisa-
tionen im Kampf gegen
FGM
bündeln dazu ihre Kräfte.
Wir sind dabei
Initiiert wurde die STOP FGM NOW Kampagne vom Unter-
nehmer Rene Heymann, CEO der Berliner Werbeagentur HEYMANN BRANDT DE GELMINI. Diese kreierte und finanzierte nicht nur die
Anzeigen und einen TV-Spot, sonderngewann darüber
hinaus zahlreiche Partner und Sponsoren für den gemeinsamen Kampf gegen Genitalverstümmelung.
Unterstützen Sie uns
Per PayPal-Spende:
Spendenkonto: CENTER for PROFS, Hinkelmann Sparkasse Fulda BLZ: 530 501 80,
Kto: 434 154 18
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CENTER for PROFS - Wer wir sind
CENTER for PROFS ist ein unabhängiges Forschungs- und Praxisinstitut. Wir erforschen neues Wissen und entwickeln innovative Strategien, Ansätze und Modelle, die zur Verwirklichung der Gleichberechtigung von Mann und Frau global und lokal anwendbar sind. Dabei geht es uns insbesondere um die Lösung solcher Probleme, die den Bereichen „Geschlechtsspezifische Gewalt“ und „Sexualität und Fortpflanzung“ zuzurechnen sind. Dies sind u.a. traditionelle Praktiken wie Weibliche Genitalverstümmelung, HIV/Aids, Überbevölkerung, etc.
Zudem bildet das CENTER for PROFS Männer wie Frauen darin aus, die entwickelten Strategien, Ansätze und Modelle in ihrer Berufspraxis umsetzen zu können.
Einer der Schwerpunkte unserer Arbeit liegt in der schnellen und nachhaltigen Beendigung der Weiblichen Genitalverstümmelung.
Prof. Dr. M. Hinkelmann-Toewe, Direktorin des CENTER for PROFS - im Einsatz für den flächendeckenden Schutz von bedrohten Mädchen
2006. Basisarbeit: Muthgard Hinkelmann-
Toewe in Seminar mit ehemaligen
Beschneiderinnen in Mosocho. Zu
Gast: MdEP Alexander Alvaro.
2006. Strategietreffen mit Chiefs des Kisii Central Districts zur Ausweitung des Ausbildungsprogrammes in der Region.
Brüssel 2007. Deutscher Botschafter
Bettzüge würdigt Leistung des Wert-
Zentrierten Ansatzes im Kampf gegen
Genitalverstümmelung.
United Nations. CSW 2008.
2007. Gespräch mit Jawahir Cumar
von Stop Mutilation e.V.
2008. Eröffnungsrede bei der
Ausstellung „Leid beenden –
Perspektiven schaffen“ im
Stadtschloss Fulda.
Kampagne Stop FGM NOW
Jedes Jahr werden rund 3 Millionen Mädchen weltweit auf grausamste Weise an ihren Genitalien verstümmelt. Um ihrer Forderung „STOP FGM NOW!“ (Stoppt Genitalverstümmelung jetzt!) Nachdruck zu verleihen, startet Waris Dirie am 6. Februar 2010 – dem internationalen Tag „Null Toleranz gegen Genitalverstümmelung“ – eine internationale Kampagne. Unterstützt wird die mehrfach ausgezeichnete Menschenrechtsaktivistin dabei in Deutschland von führenden Organisationen, die sich im Kampf gegen FGM (Female Genital Mutilation) engagieren.
Zu den ersten Unterstützerorganisationen der Kampagne „STOP FGM NOW!“ zählen das Forschungs- und Praxisinstitut CENTER for PROFS, aus Fulda, sowie die eingetragenen Vereine Leb Kom, FIM - Frauenrecht ist Menschenrecht, Hammer Forum, (I)ntact und Terre des Femmes.
Waris Dirie, die auf dem Höhepunkt ihrer Karriere als TOP-Modell mit ihrem Bestseller „Wüstenblume“ das Thema FGM in die Weltöffentlichkeit brachte, im Zuge dieser Kampagne: „Ich will, dass alle Menschen auf dieser Welt meinen Traum träumen: Das Ende der Genitalverstümmelung – für alle Zeit.“ Um dieses Ziel zu erreichen, ist es wichtig, vorhandene Kräfte zu bündeln und weitere Unterstützer zu gewinnen.
Die wichtigsten Ziele der „STOP FGM NOW“ Kampagne sind: die aktuelle Situation betroffener Frauen in Deutschland zu verbessern, einen Durchbruch für den Schutz bedrohter Mädchen in Afrika und in Deutschland zu erzielen, politischen Forderungen Ausdruck zu verleihen und Interessierten konkrete Möglichkeiten zur Förderung und Unterstützung von Projekten zu geben.
Das CENTER for PROFS setzt bei seinem Kampagnen-Projekt ganz auf den Schutz bedrohter Mädchen, und damit auf Prävention. Allein in Deutschland leben über 5.000 Mädchen aus Zuwanderfamilien unter uns, denen das grausame Schicksal der Verstümmelung droht.
Um diese und weitere Mädchen zu bewahren, bitten wir Sie, liebe homepage-Besucherin, lieber homepage-Besucher, um Ihre konkrete Unterstützung für unser Kampagnen-Projekt:
Ausbildung von Anti-FGM-Fachkräften
Der Kampf gegen FGM (Female Genital Mutilation = Weibliche Genitalverstümmelung) benötigt Menschen, die mitfühlen, die die Ärmel hochkrempeln und gegen diese Menschenrechtsverletzung in ihren Möglichkeiten, breit gefächert, aktiv werden. An der Basis, dort, wo die Sitte praktiziert wird, braucht es zum wirksamen Schutz der Mädchen
hierfür speziell ausgebildete Fachkräfte,
Anti-FGM-Fachkräfte.
Warum?
Jedes Spezialgebiet braucht Experten – das gilt nicht nur für den Bau von Brücken, Brunnen und Straßen, das gilt auch hier. Weibliche Genitalverstümmelung ist ein tief emotionales, im Tabubereich der Sexualität verankertes Ritual, das das gesamte Geschlechterverhältnis regelt. Es ist ein Ritual, das Frauen heiratsfähig macht und sie gleichzeitig ihr Leben kosten kann.
Die in FGM angesiedelten Überzeugungen und Gefühle in Bewegung zu bringen, Hand in Hand und gemeinsam mit Ethnien-Angehörigen, bei Frauen - und noch wichtiger bei Männern -, alt und jung, in kurzer Zeit, bei einer Vielzahl von ihnen, so dass das grausame Ritual keine Chance mehr hat, jetzt und für immer, dafür braucht es sozialpädagogische Fachkräfte mit Zusatzausbildung, so wie sie durch das CENTER for PROFS nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgebildet werden.
Der Praxiseinsatz dieser Anti-FGM-Fachkräfte hat sich selbst bei einer der schwierigsten Ethnien in Afrika, den Kisii (Abugusii) in Kenia/Mosocho, bewährt: über 16 500 Mädchen in wenigen Jahren gerettet, jährlich über tausend Gerettete mehr, eine ganze Region im kulturellen Umbruch, und zwar freudig: s. Startseite, TV-Film).
Um FGM zu stoppen – nicht irgendwann, sondern jetzt! – braucht es weitere Anti-FGM-Fachkräfte. Für den Ausbau unserer Ausbildungskapazitäten brauchen wir Ihre finanzielle und personelle Unterstützung.
Veröffentlichung Anfragen nach dem Wert-Zentrierten Ansatz nehmen in einem Umfang zu, dass wir uns zu einer Veröffentlichung (Studie) entschieden haben.
Zur Erstellung und Verbreitung braucht es finanzielle Unterstützung.
Aus dem Leistungsspektrum von CENTER for PROFS
In der Praxis erfolgreich erprobt:
Die Wert-Zentrierte Therapie
wurde vom CENTER for PROFS entwickelt und von Einrichtungen der sozialpädagogischen Arbeit, im Bereich der psycho-sozialen Beratung und Gesundheitsförderung, durch darin fortgebildete Sozialpädagogen/-innen bereits erfolgreich zur Anwendung gebracht. So konnte für Frauen mit psychischen Beeinträchtigungen, die von Fachleuten zuvor als „hoffnungslose Fälle“ eingestuft worden waren, mit ihnen gemeinsam erreicht werden, dass sie innerhalb kurzer Zeit aus psychischen Tälern herausfanden und Perspektiven entwickelten.
Der Wert-Zentrierte Ansatz - im Kampf gegen FGM
Unter dem Dach des CENTER for PROFS wurde der Wert-Zentrierte Ansatz entwickelt, der die grausame Praktik der Weiblichen Genitalverstümmelung flächendeckend zu überwinden vermag. Dies geschieht unter Einsatz von darin ausgebildeten Anti-FGM-Fachkräften, die den gleichberechtigten Dialog mit FGM-praktizierenden Ethnien aufnehmen und Hand in Hand mit ihnen den kulturellen Wandel in Gang bringen.
Der Wert-Zentrierte Ansatz ist für alle Ethnien und in allen Ländern anwendbar. Er wirkt schnell, flächendeckend und nachhaltig. Das Fulda-Mosocho-Projekt, das diesen Ansatz in Kenia (Mosocho-Division) anwendet, zählt zu den weltweit erfolgreichsten Projekten im Kampf gegen FGM (siehe auch: TV-Film).
Aufgrund der Praxiserfolge des Wert-Zentrierten Ansatzes wurde Prof. Dr. Muthgard Hinkelmann-Toewe, die ihn entwickelte, in 2006 vom Europäischen Parlament für den Menschenrechtspreis (Sacharov-Preis) nominiert.
Weiteres aus dem Leistungsspektrum
Entwicklungspolitische Studie 1986: “Kulturelle Strukturen und Eigenarten der Luo, Kisii, Kuria und deren Auswirkung auf Lebenszusammenhänge und Entwicklungsperspektiven von Frauen – reflektiert und analysiert aus der Sicht eben dieser Frauen“
Informations- und Öffentlichkeitsarbeit zu FGM, bundesweit und international. Hierzu Entwicklung, Konzeption und Realisierung internationaler und nationaler Ausstellungen.
Entwickeln von Konzeptionen für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit im Dialog mit den Nutznießern /-innen und Begleiten bei deren praktischer Umsetzung
Entwicklung des psycho-sozialen Weiterbildungsprogrammes für Lehrerinnen und Lehrer nach dem Wert-Zentrierten Ansatz zur Überwindung der FGM-Sitte mit Abschluss zum „Psycho-social Trainer, Educator & Counsellor in the areas of Sexual and Reproductive Health“
Mitwirkung an der „1. International Conference on FGM“ 2004, Nairobi, keynote-speech
Mitwirkung bei der Erarbeitung Nationaler Aktionspläne zur wirksamen Beendigung der Weiblichen Genitalverstümmelung in Zusammenarbeit mit der Kenianischen und Deutschen Regierung
Stellungnahme bei der Anhörung des Bundestages zum Thema „Bekämpfung von Genitalverstümmelungen“, Drucksache 16(13)252b
Mitarbeit an der Studie des Innocenti Research Centre “Multi-Country Study On Social Dynamics Of Abandonment Of Harmful Practices”, 2008/2009
Veröffentlichungen
Vernetzung
Das Center for PROFS ist hervorgegangen aus der Zusammenarbeit von Prof. Dr. Muthgard Hinkelmann-Toewe mit der University of Applied Sciences, Fulda.
CENTER for PROFS ist Mitglied im Deutschen Netzwerk zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung (INTEGRA) und im Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen (EPN).
International aufgestellt
CENTER for PROFS ist mit beratendem Status bei den United Nations akkreditiert.
Es fühlt sich den Zielen der United Nations verbunden.
Mit seiner Arbeit trägt es zum Erreichen der Millennium Development Goals (MDG) – besonders zu MGD 3, Gender Equality, dem Tor zu den anderen MGD-Zielen – bei.
Dabei investiert es zu 50% in das Entwicklungspotential von Männern.
CENTER for PROFS arbeitet in Expertengruppen der Vereinten Nationen mit.
Internationale Netzwerkarbeit besteht u.a. mit UNFPA, UNICEF, UNIFEM, WEDO und dem Population Institute.
CENTER for PROFS Postfach 2318 – 36013 Fulda
Tel/Fax: 0661-65062, Mobil: 0160-987 427 81
E-Mail:
KONTAKT: Ulrike Maschke
2008. Mit K. Hesse, einer nach dem
Wert-Zentrierten Ansatz ausgebildeten Fachkraft, Projektleiterin des Fulda- Mosocho-Projektes, vor Ort.
New York 2007. Treffen mit der kenianischen UN-Delegation.
Muthgard Hinkelmann-Toewe mit gerettetem Kind
Waris Dirie und Prof. Dr. Hinkelmann-Toewe,
in Nairobi, 2004
Ausgebildete Anti-FGM-Fachkraft aus Deutschland in der Startphase eines Projektes (des FMP) in Kenia, 2002.
MdEP Alvaro eröffnet im EU-Parlament,
2007, die von der GTZ kofinanzierte
Ausstellung „Win Power – Stop Pain“,
zum Wert-Zentrierten Ansatz, Thema
FGM.
Kenia 2005. Abschluss des 1. Dreijährigen Weiterbildungs-
programmes für kenianische Lehr-
kräfte zum Thema FGM, durchgeführt
nach dem Wert-Zentrierten Ansatz.
Ehemalige Bundesministerin
Heidemarie Wiezcorek-Zeul, Ulrike
Maschke vom
CENTER for PROFS und
Rechtsanwalt Dirk Wüstenberg bei Vor-
bereitungsgespräch für Erarbeitung
des Nationalen Aktionsplanes
Francesca Monetti, Research
Center UNICEF,(lks), im
Fachgespräch mit Prof. Dr. Hinkelmann-Toewe (re)