Genitalverstümmelung erfolgreich beenden!

Parlamentarischer Abend zur „Agenda 2030“

LebKom e.V. ist Gast

Parlamentarischer Abend mit dem Hessischen Staatsminister Tarek Al-Wazir zur „Agenda 2030“ im Hessischen Landtag. Auch Lebkom e.V., vertreten durch Kerstin Hesse, mit dem FULDA-MOSOCHO-PROJEKT war auf Einladung des gastgebenden Entwicklungspolitischen Netzwerkes Hessen (EPN) dabei.

Nachhaltigkeit, Entwicklung und Innovation vor der eigenen Haustür und global

Staatsminister Tarek Al-Wazir (vierter v.l.) und Kerstin Hesse von LebKom e.V. (dritte v.l.) auf dem parlamentarischen Abend

Sie ist getragen vom Geist einer globalen Partnerschaft und dem Gedanken der gemeinsamen Verantwortung für Menschen und Planeten: die Agenda 2030 mit ihren 17 Entwicklungszielen – den Sustainable Development Goals (SDGs) – unterzeichnet in 2016 von 193 Staaten der Vereinten Nationen.

Es geht um Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit, global wie lokal.
Hierzu sind Bundesländer, Kommunen und Zivilgesellschaft aufgefordert, beizutragen. Wichtige Akteure aus Hessen trafen sich für einen gemeinsamen Diskurs am 25.1. im Hessischen Landtag. LebKom e.V., Mitglied des EPN, war aktiv dabei.

Unser FULDA-MOSCOHO-PROJEKT zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung führt dort, wo es zur Anwendung kommt, zur Umsetzung von SDG 5: Geschlechtergerechtigkeit – und spannt bei der Realisierung der Menschenrechte für Frauen einen wirksamen Bogen von Hessen bis auf den afrikanischen Kontinent nach Kenia. Durch die von unseren Anti-FGM-Expertinnen angeleiteten und vor Ort durchgeführten Seminare und Schulungen nach dem Wert-Zentrierten Ansatz lernen Männer, Frauen und ihren Körper wertzuschätzen wie sich selbst und damit die Menschenrechte für Frauen durch das eigene Verhalten in Ehe und Familie zur Realisierung zu bringen.

Wie das UNICEF-Research Centre in seiner internationalen Studie 2010 beschreibt, ist in der Projektregion Mosocho die Gewalt gegen Frauen erheblich gesunken und ein beispielhafter kultureller Wandel bei der Beendigung der Praktik FGM erreicht. Siehe hier auch den ARD-Weltspiegelbeitrag: „Schluss mit der Beschneidung“.

Dort, wo Geschlechtergerechtigkeit sich stabilisiert, kommt automatisch auch die Bearbeitung weiterer SDGs, wie Armut und Hunger beenden, gesundes Leben und Bildung für alle, in Gang.
Ganzheitlich und gleichwohl ganz konkret bis in die kleinste Einheit der Familie, das zeichnet die Wirkung des FULDA-MOSOCHO-PROJEKTES aus.

Hierzu kam unsere Anti-FGM-Expertin Kerstin Hesse auf dem Parlamentarischen Abend mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Medien und der Zivilgesellschaft ins Gespräch. Zudem trug LebKom e.V. mit Originalbildern aus der Projektarbeit in Kenia zu der abendumspannenden Diashow bei, die die Beiträge der EPN-Mitglieder zu den Entwicklungszielen präsentierte.

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A K T U E L L E S

Aktuelle Projektentwicklungen in Kenia:

Die Ausweitung in die Nachbarregionen Mosochos geht in so großen Schritten voran, dass wir mit dem Berichten kaum hinterherkommen!

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