Aktuelles


Kalender 2012

Ein Projekt mit der Ferdinand-Braun-Schule

3 Schulkalender  Streben nach Leben

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Ihre Spende von € 7,50 kommt zu 100% dem Projekt zugute.
Auch erhältlich in Fulda
bei Tegut Kaiserwiesen.


16. Dezember

Runder Tisch im Auswärtigen Amt mit Afrikabotschafter Walter Lindner. CENTER for PROFS und LebKom waren beim Fachforum in Berlin dabei

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30. Oktober

Goldene Friedenstaube für Prof. Dr. Muthgard Hinkelmann-Toewe

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August 2011

Start der Ausweitung des Fulda-Mosocho-Projekts auf die Nachbarregionen


Februar 2011

International Day of Zero Tolerance to Female Genital Mutilation in Frankfurt

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Fortbildung für Fachkräfte in Nürnberg: Mädchen vor Genitalverstümmelung schützen – auch in Deutschland!

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seit November 2010

Das CENTER for PROFS und LebKom sind in Kooperation mit Maisha e.V. deutsche Partnerinnen der Europa-Kampagne END-FGM, die sich unter Federführung von Amnesty International Ireland für eine EU-weite Strategie zur Abschaffung weiblicher Genital- verstümmelung einsetzt. www.endfgm.eu

Die Stop.FGM.Kampagne

wurde am 4. Februar von Waris Darie, Heymann Brand de Gelmini und mit Unterstützerorganisationen in Berlin gegründet
STOP FGM NOW!
Führende deutsche Organisationen und Unternehmen bündeln im Kampf gegen FGM ihre Kräfte.

Wir sind dabei


 
 

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Spenden Sie Schutz. Jetzt!


Mit 60 € schützen Sie ein Kind vor der grausamen Verstümmelung. Das sind nur 5 € monatlich - ein Jahr lang.



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Ausweitung 2011: Sensibilisierungskampagne mit Führungskräften des Marani und Kisii-South-Distriktes. Gefördert aus Mitteln des BMZ.

Ministerin E.M. Mathenge mit einem vor der Beschneidung bewahrten Mädchen

Celebration 2008: Kenias Ministerin E.M. Mathenge freut sich mit dem vor der Verstümmelung bewahrten Mädchen

Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte: Männerkurs im Fulda-Mosocho-Projekt

Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte Männerkurs

Das Fulda-Mosocho-Projekt
ist nominiert für den Sacharov-Preis 2006

Fulda-Mosocho-Projekt: nominiert für den Menschenrechts-Preis des EU-Parlamentes

EU-Parlamentarier Alexander Alvaro bei Projektbesuch in Kenia

Projektbesuch von MdEP Alexander Alvaro


Das Fulda-Mosocho-Programm in Kenia

1) Hintergrund

Das Fulda-Mosocho-Projekt wurde im Jahr 2001 von Prof. Dr. Muthgard Hinkelmann-Toewe initiiert. Projektträger ist der Verein Lebendige Kommunikation mit Frauen in ihren Kulturen e.V. (LebKom).

Hintergrund für das Engagement in der Region Mosocho Kenias ist die dort stark verbreitete Praxis der Beschneidung.

Ungeachtet des in Kenia geltenden Verbots, wurde in der Kisii-Ethnie bei Projektstart nahezu jedes Mädchen beschnitten (97,8%), um als vollwertiges und heiratsfähiges Mitglied der Gemeinschaft („Omoiseke“) zu gelten. Ziel des Fulda-Mosocho-Projekts ist es, die seit Jahrtausenden praktizierte Genitalverstümmelung im Dialog und in Zusammenarbeit mit den Kisii zu überwinden und somit die physischen und psychischen Lebensbedingungen der Frauen zu verbessern.

2) Die Arbeit vor Ort

Das Projekt soll zur individuellen Entscheidung für die Unversehrtheit der eigenen Töchter befähigen. Ein zentrales Element der Arbeit in der Region Mosocho bilden die von Sozialpädagogen aus Fulda geleiteten Fortbildungsprogramme, die vor allem die physischen und psychischen Auswirkungen der Beschneidung behandeln und mit den Teilnehmern Strategien zur Überwindung der Praxis erarbeiten. Allgemeine Sexual- und Geschlechterkunde, Familienplanung und AIDS-Prävention sind weitere wichtige Inhalte der Seminare.

An der ersten akademischen Fortbildung, die von 2002 bis 2005 durchgeführt wurde, nahmen 210 Schulleiter, Lehrer und Lehrerinnen teil, die durch das Erlernte so motiviert waren, dass sie in ihren Familien, im Unterricht, in Gesprächen mit Eltern, in der Nachbarschaft, auf Dorfversammlungen und im Kontakt mit einflussreichen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens eine enorme Multiplikatorenwirkung entfalteten.

Nur 2 Jahre später konnte ein weiteres Weiterbildungsprogramm, diesmal für lokale 265 Führungskräfte durchgeführt werden. So etwas gab es noch nie: ein Weiterbildungsprogramm unabhängig von Alter, Geschlecht und Bildungsgrad – hatten doch gerade weibliche Clanälteste noch nie in ihrem Leben die Chance eine Schule zu besuchen!

Darüber hinaus sind bis heute Hunderte von Workshops, und Seminaren für Führungskräfte, Frauengruppen, Eltern und Kinder durchgeführt worden.

Aktuell wurde die 4. Runde der Wert-Zentrierten Elternschulen und in 14 Gemeinden neu abgeschlossen. Bis heute  nahmen 1000 junge Eltern zum ersten Mal das Angebot für ihre persönliche Entwicklung wahr.
Ziel ist, junge Eltern zu erreichen, um deren 0- bis 4-jährige Mädchen vor der Verstümmelung zu bewahren. Diese Kinder sollen ohne Trauma und in einer sie wertschätzenden Atmosphäre aufwachsen!
Entscheidend in dieser Arbeit ist bei allen Fortbildungsmaßnahmen der von Prof. Dr. Hinkelmann-Toewe entwickelte Wert-Zentrierte Ansatz:

3) Erfolge

  • Über 16.000 Mädchen sind nachhaltig vor der weiblichen Genitalverstümmelung bewahrt (stand 2009).
  • Die Rate der bedrohten Mädchen ist durch die Projektarbeit von 98% auf unter 30 % reduziert.
  • 100 Beschneiderinnen entschieden sich, ihr blutiges Handwerk niederzulegen und sich für die Rechte von Mädchen einzusetzen.
  • ausgehend von der Mososcho Division sind mit dem Marani Distrikt und dem Kisii-South Distikt bereits 3 Regionen aktiv

Was das Fulda-Moscho-Projekt darüber hinaus noch leistet:

  • Männer entdecken den Wert der Frau und ändern ihr Verhalten
  • Männer arbeiten daran, gleichwertige Partnerschaften zu gestalten und freuen sich darüber
  • Reduzierung von häuslicher Gewalt ist damit logische Konsequenz
  • Reduzierung der HIV / Aids Rate und der Armut

4) Ziel: nachhaltige und umfassende Verbesserung der Lebensqualität – vollständige Überwindung von Genitalverstümmelung

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fulda-Mosocho-Projekts legen besonderen Wert auf Nachhaltigkeit: Nur durch grundlegenden Bewusstseinswandel kann die Beschneidungspraxis auf Dauer überwunden werden.

Die kenianischen Menschen bestätigen das. Sie sprechen von „Real teaching“ und es bestehen Listen mit Hunderten von Interessierten, die auf ihre Teilnahme an Seminaren nach dem Wert-Zentrierten Ansatz warten. Sie streben nach Entwicklung.

Um die Anfragen beantworten zu können, braucht es Ihre finanzielle Unterstützung!
Helfen auch Sie mit.

Die Projektbeschreibung ist mit freundlicher Unterstützung der PR-Agentur SYMPRA erstellt

ausgehend von der Mosocho-Division sind mit dem Marani
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