Genitalverstümmelung erfolgreich beenden!

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Genitalverstümmelung gemeinsam überwinden!

Der Internationale Tag zur Beseitigung der Gewalt an Frauen wurde 1999 durch die Vereinten Nationen initiiert (Resolution 54/134) und wird seither jährlich begangen.
In diesem Jahr ist er dem Schwerpunktthema “Weibliche Genitalverstümmelung gemeinsam überwinden” gewidmet. Alljährlich soll der Gedenktag das öffentliche Interesse auf die Gewalt gegen Frauen lenken und Strategien zur Bekämpfung in den Mittelpunkt rücken.


Unsere Strategie ist der Wert-Zentrierte Ansatz. Dieser wird im FULDA-MOSOCHO-PROJEKT zur Beendigung von FGM auf Nachfrage der Ethnie der Kisii in Kenia mit großem Erfolg angewandt. Männer wie Frauen lernen vor Ort in den Wert-Zentrierten Seminaren, Frauen und ihren Körper wertzuschätzen und die Gleichberechtigung von Frauen in ihrem Kontext und darüber hinaus umzusetzen. Dies hat dazu geführt, dass das Innocenti Research Centre von UNICEF das FULDA-MOSOCHO-PROJEKT als eines der besten weltweit im Kampf gegen FGM würdigt und den Wert-Zentrierten Ansatz als Schlüssel für diesen Erfolg.

Farmerin Moraa, Mutter von Redisha

“Our teeth are always out” –

damit drücken die Frauen in der Projektregion ihre riesige Freude darüber aus, dass sie und ihre Töchter nun von den Männern geachtet und respektiert werden und sich frei, ohne Gewalt gegen Frauen erleben zu müssen, in ihren Familien und in ihrer Region bewegen und entwickeln dürfen.

Mit dem 13. Dezember 2004 (der Tag, an dem der erste Jahrgang der geretteten Mädchen in ihren Communities gefeiert wurde) beginnt es so richtig. „Seitdem wirst du von unserem Lachen richtig geblendet“, so die Frauen aus Mosocho.
Redisha aus Nyanguru, jetzt 15 Jahre, mit Berufswunsch, Ärztin zu werden, erlebt die freudige Veränderung auch bei ihrer Mutter.
Farmerin Moraa ist eine von 224 einflussreichen Persönlichkeiten der Gemeinden Mosochos, die über anderthalb Jahre im Wert-Zentrierten Ansatz ausgebildet wurden. Sie wünschten sich eine ebensolche Fortbildung, wie die Lehrer und Lehrerinnen sie erhalten hatten. So wurde für diejenigen, die in den Gemeinden Verantwortung tragen, eine Schulungsmaßnahme konzipiert und angeboten. Als Praxisteil ihrer Fortbildung entwickeln die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Idee, in allen 14 Gemeinden Mosochos, den Sublocations, Wert-Zentrierte Elternschulen zu gründen, setzen sie um und sind seither gemeinsam mit den Lehrkräften verantwortlich für diese Schulen.
Redisha lässt uns wissen, wie es für sie und ihre beiden Schwestern ist, zur ersten Generation von Kisii-Mädchen zu gehören, die einen nicht vom Ritual belasteten Bezug zu ihren Müttern entwickeln können. Das Vertrauen zwischen Mutter und Töchtern ist spürbar. Alle drei würdigen den mutigen Weg ihrer Mutter und sind entschlossen: Sie wollen später genauso engagiert für den Schutz ihrer Töchter eintreten.

TV-Talkrunde zum Thema

Unser TV-Tipp zum Thema: Die TV-Talkrunde “Nein zu Gewalt an Frauen – Weibliche Genitalverstümmelung gemeinsam überwinden” – mit Ulrike Maschke, Gründungsmitglied LebKom e.V. und Katharina Roßbach, Frauenbeauftragte der Stadt Fulda. Das FULDA-MOSOCHO-PROJEKT mit seinem Erfahrungsschatz von 15 Jahren und Neuem aus unserer Arbeit in Afrika und auch Deutschland steht hierbei im Fokus.

Die Medienprojektzentren des Offener Kanal in Fulda, Kassel, Gießen und Rhein-Main zeigen die Sendung zu folgenden Terminen:
 
Sa,  25.11., 18.00 , Fulda/Osthessen auf Programmplatz / Kanal 391*
Sa   25.11., 20.30 Uhr, Gießen auf Programmplatz / Kanal 136* / und hier auch noch analog auf K 23*
 
*Um diesen Kanal zu erhalten, einfach die jeweilige Zahlenfolge auf der Tastatur eingeben und bestätigen.

Spenden Sie Schutz. Jetzt!

 

 

A K T U E L L E S

Kalender 2019

... auch für das kommende Jahr gibt es wieder den FULDA-MOSOCHO-PROJEKT-Kalender.

Ab jetzt vorbestellbar!

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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Benefiz-Shopping-Plattform für Ihre Weihnachtseinkäufe:

Für Ihren Online-Einkauf oder bei Urlaubsbuchungen bitte den Button anklicken - Weihnachtseinkäufe zugunsten des FULDA-MOSOCHO-PROJEKTES tätigen, ohne den Geldbeutel zusätzlich zu belasten.

Hier geht's zu unserem Spenden-Shop.

Hier finden Sie weitere Informationen.

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Wanderausstellung

Vernissage mit MdB Michael Brand am 01.11. im Handelszentrum der Richard-Müller-Schule Fulda begeistert das Publikum. Erfahren Sie hier mehr.

Die Ausstellung gastiert in der RIMS vom 01.11. - 04.12.18.

Mehr Infos zur Ausstellung finden Sie hier.

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Auszeichnung für unser Integrationsprojekt: Begegnungscafé Hofbieber

LebKom e.V. gewinnt Preis beim bundesweiten Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt" für die innovative Arbeit mit geflüchteten Menschen im Übergangswohnheim Georgshöhe.

 

 

 

 

Foto: Johanna Rinne, BfTD

Mehr dazu hier.

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Aktuelle Mitmach-Aktion:

Bundesweite Lesungen "Wüstenblume muss nicht sein! - Die Kisii, das Wissen und der Wandel", organisiert von unseren Ehrenamtlichen.

Weitere Infos und Termine finden Sie hier!

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Fortbildungsseminare 2018

Hier finden Sie einen Bericht über unser letztes Ehrenamtlichen-Seminar im Juni.

Informieren Sie sich hier über unser noch ausstehendes Fortbildungsangebot in 2018.

Wir freuen uns über Ihr Interesse!

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Kunst für einen guten Zweck!

Zwei Gemälde der Künslerin Yasemin Skrekza zugunsten des FULDA-MOSOCHO-PROJEKTs zu erwerben.

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