Genitalverstümmelung erfolgreich beenden!

Dorfversammlungen

Dorfversammlungen, sogar zum Thema FGM

In den ländlichen Gebieten Kenias organisieren Bürgermeister regelmäßig Dorfversammlungen. Dort wird die Dorfbevölkerung über aktuelle Themen informiert und gemeinderelevante Dinge besprochen.

Dorfversammlungen – mit Guest of Honour, der Klitoris, im Mittelpunkt

In Mosochos Nachbarregionen Marani und Kisii South werden auf den Dorfversammlungen ungewöhnliche Dinge diskutiert. Bürgermeister, Clanälteste und die Dorfbevölkerung erschließen sich neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zur männlichen und weiblichen Anatomie und setzen sich mit dem Thema Beschneidung von Frauen und Mädchen auseinander.

FGM ist in Marani und Kisii-South ein absolut heikles Thema. Daher hatten Teilnehmer der Sensibilisierungskampagne für Führungskräfte unser deutsch-kenianisches Team zu ihren Dorfversammlungen eingeladen, um mit den Gemeindemitgliedern über das Tabuthema FGM (Female Genital Mutilation = Genitalverstümmelung) zu sprechen.

Es handelt sich um ein spannendes, im Schatten bewaldeter Versammlungsplätze stattfindendes Zusammentreffen. Niemand kann voraussehen, wie das Thema in der jeweiligen Gemeinde aufgenommen wird.

Wir – das FULDA-MOSOCHO-Team – haben uns gründlich darauf vorbereitet und gehen vorsichtig vor. Die Dorfbewohner/innen werden taktvoll gefragt, ob es für sie in Ordnung sei, sich über FGM auszutauschen. Eine respektvolle Begegnung, die Neugierde weckt.

Anhand plastischer, handgefertigter Anschauungsmaterialien aus Holz, sowie mittels Zeichnungen auf Plakaten, werden erste anatomische Grundlagen erarbeitet.

Unser Vorgehen: Nicht verurteilen und nicht bewerten, sondern durch einfühlsame Ansprache zum Thema Genitalverstümmelung bei den Menschen Interesse wecken und erste spannende Impulse geben. So kann sich eine friedliche weitere Zusammenarbeit entwickeln, Hand in Hand.

Die Reaktionen sind positiv und ermutigend:

Ich versuche seit Jahren, nach Gottesdiensten die Menschen davon zu überzeugen, dass Beschneidung schlecht für unsere Kinder ist und dass wir damit aufhören müssen! Keiner hört auf mich. Gut, dass ihr endlich gekommen seid.“, so ein älterer Bürger auf der Dorfversammlung in Metemba, Marani.
Eine weitere Rückmeldung: „Wir brauchen dieses Wissen. Es ist überfällig, etwas zu verändern.“

Der Anfang eines langen Weges ist getan.

Mit Ihren Spenden kann er fortgesetzt werden. Spenden Sie jetzt!
Auch die ALTERNAID Stiftung für Menschen in Not unterstützt uns dabei, Dorfversammlungen zum Thema durchzuführen.

Weitere aktuelle Entwicklungen in Marani und Kisii-South: siehe Anlaufstellen gegen Genitalverstümmelung und Schulung von Ehrenamtlichen für ein Ende von FGM.

 

Spenden Sie Schutz. Jetzt!

 

 

A K T U E L L E S

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