Genitalverstümmelung erfolgreich beenden!

Wanderausstellung in Fulda

Vernissage in Fulda – Heimspiel im Jubiläumsjahr

Die Eröffnungen der Ausstellung an einem neuen Ort gestalten sich stets sehr feierlich, doch die Vernissage an der Richard-Müller-Schule in Fulda war ganz besonders berührend: Mit anerkennenden Worte,  sachkundigen Reden, stimmungsvoller musikalischer Umrahmung und zahlreichen Ehrengästen aus kirchlichem und öffentlichem Leben stellte sie zugleich eine Würdigung des 15. Jubiläums des Fulda-Mosocho-Projektes (FMP) dar. Fulda ist Ausgangsort des FMP und zudem wurde dort vor zehn Jahren (damals im Stadtschloss) erstmals eine Vorläufer-Ausstellung rund um die Arbeit in Mosocho gezeigt. So bot die Vernissage eine gute Gelegenheit, mit allen Anwesenden – unter anderem der Projektinitiatorin Muthgard Hinkelmann-Toewe persönlich – auf den 15-jährigen Erfolgsweg anzustoßen.

Die Gastgeberin, Schulleiterin Claudia Hümmler-Hille, zeichnete in ihrer Rede nach, wie es in kurzer Zeit gelingen konnte, Zehntausende Mädchen nachhaltig vor FGM zu bewahren: „Mit Negativem kann man keine positive Energie entfalten“, so die Direktorin der kaufmännischen Schule. Frau Prof. Dr. Muthgard Hinkelmann-Toewe sei es dagegen mit dem von ihr entwickelten WERT-Zentrierten Ansatz (WZA) gelungen, dass die Beteiligten den Verzicht auf das Beschneidungsritual als Gewinn für alle und keineswegs als kulturellen Verlust verstehen konnten. Um über die Ausstellung hinaus weiterhin aktiv zur Beendigung von FGM beizutragen, ist die Schule Fördermitglied des Vereins LebKom geworden.

Auch der Fuldaer Bundestagsabgeordnete Michael Brand, zudem Mitglied im Bundesausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe,  zollte als Gastredner der Initiatorin des FMP seinen Respekt: „Wir sind stolz darauf, dass aus Fulda für Menschenrechte weltweit so viel getan wird.“ Als einzigartig stellt er heraus, dass im FMP „Männer in die Pflicht genommen werden.“

Inspirierendes Highlight war der spannend aufbereitete wissenschaftliche Beitrag von Frau Professor Muthgard Hinkelmann-Toewe. Sie referierte mit ansteckender Begeisterung über den WERT-Zentrierten Ansatz und seine Wirkung in den Familien und in der Region. „Die Familien haben sich von innen heraus reformiert, geschlechtsspezifische Gewalt ist ersetzt durch friedvolles Verhalten und die Gleichheit von Mann und Frau wird aktiv umgesetzt“, berichtete die Projektinitiatorin, der anzumerken war, wie sehr sie selbst sich gemeinsam mit den Tausenden von kenianischen Familien über den positiven Wandel in der Region und die gelungene Entwicklungszusammenarbeit freut.  

In Fulda und auch an ihrer Folgestation, der Beruflichen Schule Stahl- und Maschinenbau Hamburg,  wurde erstmals das pädagogische Paket rund um die Exposition zu dem schwierigen Thema FGM im weiten Feld der Entwicklungszusammenarbeit durch eine akkreditierte Weiterbildung für Lehrkräfte bereichert.

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A K T U E L L E S

Durchbruch im Kampf gegen FGM nun auch in zweiter Projektregion:

Öffentliches Großevent in Kisii South für ein Ende von FGM - hier mehr erfahren.

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